* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Letztes Feedback
   4.10.16 07:14
    Hello!
   5.10.16 13:30
    Hello!
   6.10.16 19:42
    Hello!
   8.10.16 01:50
    Hello!
   9.10.16 08:00
    Hello!
   21.10.17 02:04
    пар






Typografie

Grundlagen

Zitate

Jan Tschichold, Kalligraph, Typograph, Plakatgestalter

“Gute Typographie ist so, wie ein guter Diener gewesen sein mag: da und
doch nicht bemerkbar; unauffällig, aber eine Voraussetzung des Wohl-
befindens, lautlos,geschmeidig […] Gute Schrift, richtige Anordnung; das sind
die beiden Pfeiler allerSchriftkunst.“


Kurt Schwitters, dt. Maler, Dichter, Werbegrafiker, Dadaist

„Typographie kann unter Umständen Kunst sein.“


Kurt Weidemann, Autor, Typograph, Grafikdesigner

„Typographie ist eine Dienstleistung. Die Kunst dabei ist vor allem die
Kunst, von sich selbst weitgehend absehen zu können, sich nicht zwischen
Autor und Leser zu drängen. Schriftkunst ist anonym; sie hat ihre Kenner,
aber sie hat kein Publikum.“




Was versteht man unter Typografie?

kulturhistorisch (Renaissance): alle Bereiche Buchdruckerkunst
heute: Typografie als Gestaltungsprozess von Texten für
   
  drucktechnische
Vervielfältigung/virtuelle Wiedergabe
Wissen um Betrachtungs- und Lesegewohnheiten eingeschlossen



 Grundbegriffe der Typografie

 

Alphabet: geordnete Folge Buchstaben/Zeichen einer Sprache
Dickte: Schriftzeichenbreite
Duktus: Strichstärke, Strichführung
Durchschuss: nicht gedruckter Zwischenraum zwischen zwei Zeilen

                    

Font: digitaler Zeichensatz einer Screen-, Pixel- oder Druckschrift
Gemeine: Kleinbuchstaben, auch Minuskel genannt
Graphem: kleinstes, bedeutungskennzeichnendes Merkmal eines
                 Schriftsystems
Glyphe: Graphem, das innerhalb eines Schriftstils in unter-
              schiedlichen Gestaltungsvarianten vorliegt
Grauwert: Verhältnis von Textblock zu Weiß (Dunkel/Helligkeit)
Initiale: Buchstabe, größer als Fließtext, dient zur Strukturierung,
              nicht unbedingt ausgeschmückt z.B. Absatzanfang

                       


Kapitälchen: Großbuchstabe auf der x-Höhe
                     


Laufweite: Abstand der Buchstaben (Spationierung = Raum)
Ligatur: Verbindung zwei/drei Buchstaben durch Drucktype
Punze:
Buchtabeninnenraum (offen/geschlossen)
Schriftbreite: Breite der Buchtstaben einer Schrift (schmal/  
                     condensed, normal/ regular, breit/ extended,
                     extrabreit/ extra extended)
Schriftlage: Schriftmodifikationen (kursiv/ italic/ oblique, kontuiert/
                   outline, schattiert/ shadow, Kapitälchen/ caps)
Schriftschnitt: eine Variation einer Schriftart, kann sich in
                      Schriftbeite, -stärke und -lage unterscheiden
Schriftstärke: Stärke der Linien einer Schrift, stark durch An- und
                      Abstrich beeinflusst
Serife: Füßchen an Buchstaben
Versalie: Großbuchstaben, auch Majuskeln genannt
Versaler Satz: Schriftsatz mit ausschließlich Großbuchstaben
                       (schlecht lesbar)
Versalhöhe: Höhe Großbuchstaben, definiert Schriftgröße am „H" 


                   

Stilrichtungen

Anwender-Typografie: dominanter Bereich, 70-80% im tägl. Leben
Illustrative Typografie: unter 10%


 

Semantische Typografie: Logotypie, Branding,...

 


Schriftklassifikationen

Venezianische Renaissance Antiqua

entwickelt zw. 14-16 Jh.
überwiegend gleichmäßige Strichstärke
Symmetrieachse bei Rundungen leicht linksgeneigt
Querstriche u. Dachansatz schräg
runde Serifen












Französische Renaissance Antiqua

wie venezianische zw. 14. – 16. Jh.
Unterschied: deutliche Linksstellung der Symmetrieachse
Querstriche waagerecht
Strichstärkenkontrast ausgeprägter


Barock Antiqua

Ende 16. – 18. Jh.
Serifenansatz fast gerade
Strichstärkenkontrast sehr deutlich
Querstriche gerade und Symmetrieachse leicht linksgeneigt

   

Klassische Antiqua

zw. 1750 – 1800
Dachansatz u. Querstriche waagerecht, senkrechte
  Symmetrieachse
feine Serifen
deutlicher Strichstärkenkontrast    













Serifenbetonte Linear-Antiqua

auch Egyptienne, 19. Jh.
deutliche Serifen
geringer Strichstärkenkontrast
Symmetrieachse senkrecht
wirkt teilweise konstruiert      

Serifenlose Linear-Antiqua

auch Grotesk, im 19. Jh.
keine An- /Abstriche am Ende der Buchstabenstriche
Symmetrieachse senkrecht
fast kein Strichstärkenkontrast
einige wirken technisch konstruiert       

 










Antiqua-Varianten

auch Varia- oder Bastard-Schriften
typologisch wie die Gruppen 1 – 6 jedoch Abwandlungen         

Schreibschriften

alle von der ursprünglich lateinischen Handschrift abgeleitet
auch Pinselschriften,
da die Strichführung dem Wechselzug-
  charakter entspricht  


Handschriftliche Antiqua

Striche haben Charakter von Pinsel
Strichführung nur eine Zug-Richtung

Gebrochene Schriften

zw. 11.-15. Jh.
mittelalterlich, hart, urtümlich
fünf Untergruppen:
     - Gotisch (11. Jh.)
     - Rundgotisch (14. Jh.)
     - Schwabacher (14.-15. Jh.)
     - Fraktur (15. Jh.)
     - Fraktur-Varianten

                    

 









F
remde Schriften

nicht unser Zeichensatz
beispielsweise chinesische, japanische, russische, hebräische
  Schriftzeichen  
    

 

16.12.09 15:16


Werbung


Univers


Geschichtlicher Kontext

Die erste Grotesk

Die erste „serifenlose Grotesk“ wurde Anfang des 19. Jahrhunderts
von William Caslon entwickelt. Sie wurde „Grotesk“ genannt,
da serifenlose Schriften als grotesk wahrgenommen wurden.
Die „Akzidenz Grotesk“ wurde 1898 veröffentlicht und gilt
als Vorläufer vieler serifenloser Schriften.

 

Die Bauhauspädagogik

nimmt in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts großen Einfluß
auf die Typographie:
• Typographie ist zweckbetont
• Zweck ist Mitteilung (kürzeste, einfachste, eindringlichste Form)
• klare Gestaltungsraster
• geometrische Formen

 

„Schweizer Typografie“ und Ulmer Schule

Mit dem Nationalsozialismus brach die Entwicklung der Grotesken
in Deutschland bis in die 50er Jahre ab. Die Schweiz wurde zunächst
Zentrum serifenloser Schriften. Die Typografie der Schweiz ab etwa
1955 ist bis Heute als „Schweizer Typografie bekannt. Neben Adrian
Frutiger sind Max Bill und Anton Stankowski Beispiele prägender
Typografen der „Schweizer Typografie".

Die Weiterführung des Bauhausgedanken geschah in Deutschland
vor allem durch die Ulmer Schule. Die Hochschule für Gestaltung
Ulm wurde 1953 von Inge Aicher-Scholl, Otl Aicher, Max Bill und
weiteren in Ulm gegründet und bestand bis 1968. Sie gilt als die
international bedeutendste Design-Hochschule nach dem Bauhaus.
Sie war der Wegbereiter und Vorbild sowohl für künftige Design
Studiengänge an Hochschulen für Gestaltung als auch für das Berufs-
bild des Dipl.-Designers.

Adrian Frutiger

Alphabet geboren 1928, Schweiz
Graphikdesigner, Illustrator, Lehrer bedeutender Schriftgestalter
  (20.Jh)
1957 veröffentlichte er die „Univers“ für Deberny&Peignot
zunächst 21, dann 27 Varianten der Univers
1997 veröffentlichte Linotype GmbH 63 gänzlich überarbeitet
  Schnitte der Schriftfamilie (Platinum Collection)
bis heute eine der meist genutzten serifenlosen Schriften
  (Audi, Deutsche Bank, Mac- Tastatur (als Kursivvariante) ... )























Schriftklassifizierung: „Serifenlose Linearantiqua“
(nach DIN 16518:Gruppe VI)













Schriftbeispiel: Gill


keine Serifen
senkrechte Achsen
Oberlänge der Kleinbuchstaben (Gemeine, Minuskel) und
  Versalhöhen oft gleich groß
optisch gleiche Strichstärke
keine Tropfen
Beispiele: Helvetica, Gill, Futura, Akzidenz-Grotesk, Univers,
                 Avand Garde Gothik, News Gothik, Kabel, Frutiger, Rotis
                 Sans, Stone Sans



Merkmale und Eigenschaften der Univers

Frutiger legte besonderen Wert auf die Strichstärkenabstimmung
  zw. Versalien (dicker) und Minuskeln (dünner)
Mittellänge/ X-Höhen sind sehr hoch





Schriftfamilie

= Gruppe zusammengehörender Schriftschnitte mit unterschied-
  lichen Breiten (condensed, extended,...), Strichstärken (light, bold,...)
  und Zeichenlagen (regular, italic, … )
stammen in der Regel von einem Entwerfer und weisen gemein-
  same Formmerkmale auf
Univers gilt als erste geplante Schriftfamilie



Gliederung des Adrian Frutiger

setzte eigenes Zahlensystem ein
erste Zahl (Vertikale) für den Duktus (Strichstärke):
  40= leicht, 90= fett
zweite Zahl (Horizontale) für die Dickte (Schriftzeichenbreite):
  3= breit, 8= schmal
die Linotype Univers (63 Varianten) hat dritte Stelle in Bezifferung:
  0= regular, 1= italic
die Linotype Univers beginnt mit 1= ultra light (sehr leichter
  Duktus) an erster Stelle der Bezifferung
die Linotype Univers beginnt mit 1= extra extended (sehr breite
   
  Dickte) an zweiter Stelle der Bezifferung
das System wurde nur selten von anderen Schriftgestaltern
  verwendet






Schrift allgemein

bestimmte Anzahl Letter bilden einen Schriftzeichensatz
Groß- und Kleinvariante der Letter
Zeichen (Satzzeichen, mathematische, @ ...)
Systemschriften werden durch Weiterverarbeitungsprozesse leicht
  beschädigt und sind somit für Drucke ungeeignet
Postschriften Überleben Verarbeitungsprozesse bis zum Druck, da
  die Glyphen als Vektoren angelegt sind.
Opentype, ein ursprünglich von Microsoft, später gemeinsam
  mit Adobe, entwickeltes Format für Fonts, wurde 1996 veröffentlicht
  und ab 2000 wurde eine größere Anzahl OpenType-Fonts auf den
  Markt gebracht. OpenType-Fonts bestehen immer nur aus einer
  Font-Datei, im Gegensatz zu PostScript, bei dem ein Font aus bis
  zu fünf Dateien bestehen kann bzw. Fonts für die Apple-Mac- 
  intosh-Plattform, die in sogenannten Ressource-Dateien unter-
  gebracht sein können.
TrueType ist ein Schriftdarstellungsstandard für Bildschirm und
  Druck (engl. „true type“: „echte Schrift“ bzw. „echter Buchstabe“ ).
  Er ist in die Betriebssysteme Windows und Mac OS integriert und
  unter Unix-ähnlichen Betriebssystemen mit FreeType verfügbar.
  TrueType-Schriften gehören zu den Outline-Schriften. Sie werden
  nicht aus einzelnen Pixeln aufgebaut, sondern nach dem Prinzip
  einer Vektorgrafik aus Konturen. Der Vorteil der Vektordarstellung
  ist die verlustfreie Skalierbarkeit, d. h. die Größe der Schrift ist
  beliebig veränderbar. Erst bei der Ausgabe auf unterschiedlichen
  Geräten, meist Bildschirm und Drucker, werden die Konturen
  mit Pixeln gefüllt Adobe PostScript ist eine von Chuck Geschke
  und John Warnock, den Gründern von Adobe ® Systems  
  Incorporated, entwickelte Seitenbeschreibungssprache (Pro-
  grammier   sprache), um – vereinfacht formuliert – digitale
  Schriftzeichen (Fonts), Grafiken und Bilder so darzustellen, dass
  diese größen- und systemunabhängig in einer relativ verlust-
  freien Qualität auf Peripheriegeräten (z.B. Laserdrucker, RIPs etc.)
  weiterverarbeitet oder ausgegeben werden können.
Unterschiede zwischen Glyphen und Zeichen
Zeichen sind die durch den Unicode-Standard zugewiesenen
  Code-Punkte, die für die kleinsten semantischen Einheiten der
  Sprache stehen, wie z.B. Buchstaben. Glyphen sind bestimmte
  Formen, die solche Zeichen annehmen können. Ein Zeichen kann
  mehreren Glyphen entsprechen.



Schriftsippe

auch „ Schriftsysteme“ oder „Corporate Fonts“
„Als Schriftsysteme werden zusammengehörige Schriftarten
  bezeichnet, die typometrisch aus dem gleichen Grundkörper
  entwickelt wurden und deren Zeichen (...) in der Regel die
  gleichen Grundformen und Proportionen enthalten“
Eine Schriftsippe besteht aus Schriftfamilien unterschiedlicher
  Schriftstile, (z.B. Grotesk, Antiqua und Egyptienne) einer Schrift zu
  Grunde liegen.
meist bilden zwei bis vier Schriftfamilien eine Schriftsippe
es existieren nur wenige Schriftsippen.
Beispiele dafür sind „Myriat“, „Corporate“, „Minion“, The Sans“
  und „Stone“.
nicht jede Schriftfamilie gehört einer Schriftsippe an, sondern
  Schriftsippen werden als solche entwickelt.
Mittellängen, Versalhöhen der Schriftstile sind kalibriert
  (gleiche Proportionen).
Grauwert ist abgestimmt
Verwendung meist in großen Firmen mit unterschiedlichen
  Einsatzbereichen, z.B. Inlands-/Auslandsangelegenheiten oder
  bei Verwendung verschiedener Sprachen
Fiktives Beispiel:


18.12.09 13:38


Grundregeln der Visuellen Gestaltung

 Typografie kann...
...Inhalte ordnen und strukturieren
...Inhalten Ausdruckskraft geben
...Inhalte gut lesbar machen




Orientierungsverhalten auf einer Seite
 
Bilder werden zuerst und am stärksten wahrgenommen, gefolgt von Headlines/
Logos und Text
Bilder transportieren viele Informationen in kurzer Zeit
Bilder wirken unbewußt, sie transportieren Botschaften, die uns nicht unmittel-
   bar klar sind 
Leser schauen Bilder in einer bestimmten Reihenfolge an:Große Bilder eher als
   kleine Bilder. Farbige Bilder eher als schwarz-weiße Bilder. Warme Farben eher
   als kalte Farben. Grelle Farben eher als mittlere Farben. Hochformate eher als Quer- formate. Bilder mit Menschen eher als Sachaufnahmen.



Optische Täuschungen

 





 








Häufige Layoutfehler

Weiße Löcher
Weißraum an der falschen Stelle lockert nicht auf, sondern wirkt als op-
tisches Loch.
Keine Treppe
Treppenförmige Aufteilung bei Objekten vermeiden. Das Gleiche gilt für die
Zeilen innerhalb eines Textrahmens.
Gedränge
Eine Seite nicht komplett mit Elementen füllen. Texte und Bilder brauchen ein
wenig Luft, um zu wirken.

Schmückende Elemente
   Ein Zuviel an Linien, Kästen und anderen Elementen wird unübersichtlich und
lässt je nach Art des Elements die Seite steif oder überladen wirken. Auch
das Rotieren von Textblöcken sollte nicht zu häufig stattfinden.




























Lesegewohnheiten

Lesebewegungen der Augen werden als Sakkaden bezeichnet
Linksbündiger Flattersatz bzw. Blocksatz lässt sich am besten Lesen
Je gleichmäßiger der Grauwert, desto ruhiger das Bild und entspannter
das Lesen.



Häufige Fehler beim Setzen von Texten

Verschiedene Schriftgrößen
Nicht mit zu vielen verschiedenen Schriftgrößen arbeiten. Dies wirkt unruhig
und unübersichtlich und ist zudem überflüssig. Zwei bis drei verschiedene Schrift-
größen sind völlig ausreichend. Die Schriftgröße des Fließtextes sollte zwischen
9 und 12 Punkt liegen.
Verschiedene Schriftarten
Häufig reichen ein oder zwei verschiedene Schriftarten völlig aus. Es sollten
nicht mehr als maximal drei verschiedene Schriften verwendet werden.
Falsche Schriftmischung
   Beim Mischen auf den Schriftcharakter achten. Die zu mischenden Schrif-
   ten sollten sich nicht zu ähnlich sein, sollten aber einen ähnlichen Charak-
   ter aufweisen.




Optische Auszeichnungen
Optische Auszeichnungen wie das Unterstreichen oder Sperren vermeiden.





Falsche Laufweiten
Durch zu wenig Raum zwischen den Buchstaben wird der Text unleserlich, das
Gleiche gilt für zu große Abstände. Der Grauwert geht verloren.







Zu lange Zeilen
Bei zu langen Zeilen verliert sich das Auge beim Sprung in die nächste Zeile
schnell und rutscht in die falsche Zeile.

Zu großer Zeilenabstand
Der Textblock fällt durch einen zu großen Zeilenabstand auseinander. In einer
Grundschriftgröße (9 - 12 Punkt) gilt als optimaler Wert 120 Prozent.


Zu viele Ausrichtungen
Maximal zwei Ausrichtungsarten mischen.
Mittelachse und rechtsbündig
Vorsicht bei diesen beiden Ausrichtungsarten, sie lassen sich aufgrund der
fehlenden linken Achse nur schwer lesen.
Blocksatz bei kurzen Zeilen
Nicht jeder Text verlangt nach Blocksatz, und speziell bei schmalen Spalten kann
ein Flattersatz sehr viel schöner wirken.

















Spielereien
Auch wenn Corel und Co. eine Menge Effekte zubieten haben, trägt doch das
Meiste davon nicht zur typografischen Aufwertung bei. Zu viele Effekte wie
Schatten, Outline, Transparenzen und Farbverläufe vermeiden.
27.12.09 13:16


Satzspiegel und Raster - Plage und Nutzen eines Rasters

 

Satzspiegel

schematisches Ordnungssystem einer Buchseite
Nutzfläche auf der Seite eines Buches, einer Zeitschrift oder anderer Druckwerke




Erstellung eines Satzspiegels

durch Berechnung und Konstruktion erstellbar
Spaltenbreite, Spaltenzahl, Spaltenzwischenraum und Ränder zu beachten

Goldener Schnitt
Gegeben: 2:3:4:5
Gewählt: Konstante 0,5 cm
2 Einheiten (oder Faktor) Bundsteg x 0,5 cm = 1 cm
3 Einheiten (oder Faktor) Kopfsteg x 0,5 cm = 1,5 cm
4 Einheiten (oder Faktor) Außensteg x 0,5 cm = 2 cm
5 Einheiten (oder Faktor) Fußsteg x 0,5 cm = 2,5 cm


















Aufgabe des Satzspiegels

stellt Regelwerk dar
hilft Abbildungen in Gleichgewicht zu verteilen
darf Wahrnehmung nicht irreführen (kein Entstehen irrelevanter Figuren)




Gestaltungsraster

horizontales und vertikales Ordnungssystem in dem alle Gestaltungselemente
angeordnet werden
im Grafikdesign der Bereich der Makrotypografie angehörig
in klassischer Buchtypografie Raster Satzspiegel bzw. Buchsatz-
spiegel entsprechend

Zielsetzung:
     - Schrift, Bild, Farbe, Fläche und Raum systematisch und zweck-
       gerichtet gestalten
     - Gestaltungselemente nicht ziellos im Text verstreuen

 



Entwurfsprozess

1. Skizze erstellen
2. Papierformat bestimmen
3. Spaltenanzahl bestimmen
4. Innensteg, Außensteg, Kopfzeile und Fußzeile bestimmen (Ränder)



5. Grundlinienraster erstellen
    120% - 135% der Schriftgröße = Standartzeilenabstand




 

Hilfestellungen und Regeln

flexibleres Arbeiten durch höhere Rasterfeldanzahl
randabfallende Elemente lockern strenges Layout auf Seitenaufbau

  1. Achsen finden
  2. wenig Winkel
  3. keine Treppen

Bildplatzierung

  1. gemeinsame Linien und Kanten
  2. ausgewogene Bildverteilung
  3. Lesefluss durch Bilder nicht behindern


17.12.09 16:45


Satzarten

 

Satzarten





Fehler beim Flattersatz





Anpassung des Blocksatzes





Zeilenabstand




 Spaltenabstand







Geviert

Das Geviert ist eine typografische Maßeinheit aus der Zeit des
Bleisatzes mit beweglichen Lettern, die auch im modernen Satz am
Rechner noch verwendet wird.

Das DTP-Standartgeviert entspricht einer quadratischen nicht
druckenden Fläche, deren Breite (Dickte) gleich der Höhe
des Schriftkegels (der Kegelstärke) ist, die Breite lässt sich
anhand zweier Nullen festlegen. Demzufolge definiert das Geviert
in der Senkrechten den Mindestzeilenabstand einer Schrift, in
der Waagrechten ist es in verschiedenen Unterteilungen bis zu
einem 24stel die Maßgrundlage für den Abstand zwischen
Wörtern und Satzzeichen, und die Länge der Geviertstriche.

Halbgeviert ist die Hälfte dieser Breite, verwendet etwa beim
Halbgeviertstrich. Der übliche Wortabstand (das Leerzeichen) etwa
beträgt ein Viertelgeviert. Mit dem Achtelgeviert wird gesperrt.

Die im Englischen verwendeten Bezeichnungen Em für „Geviert“
und En für „Halbgeviert“ sollten nur als Näherung verstanden
werden, denn die Breite der Buchstaben M und N ist für die
Definition von Geviert (Em) und Halbgeviert (En) nicht maßgeblich,
außerdem ist das Geviert im klassischen Letternsatz aufgrund
des Fleisches etwas größer als der größte
Buchstabe.





Wortabstand und Schriftstil

Der durchschnittliche Wortabstand für Lesegrößen von 8 pt bis 12 pt
entspricht 1/3 bis einem 1/4 des Gefiertes. Für große Wortabstände
muss man den Wortabstand bzw die Zeilen ausschließen, der
Wortabstand muss verkleinert werden. Der Wortabstand darf nicht
größer sein als der Zeilenabstand, da sonst die Geschlossenheit in
sich leidet.

Zwischen Wörtern aus Großbuchstaben dürfen die Abstände nicht
zu eng und nicht zu weit sein, bei zu engem Abstand trennen sich
die Wörter voneinander und bei weitem Abstand kann es bei
untereinander stehenden Wortabständen zu unschönen Lücken
kommen. Daher sollten längere Texte aus Großbuchstaben
unbedingt vermieden werden.






Ändern der Wortabstände

Manchmal liegt es an einem Buchstaben, dass eine Silbe oder gar
ein ganzes einsilbiges Wort in die nächste Zeile springt und
große Löcher hinterlässt. Dann ist es besser, die Wortabstände zu
verringern und zwar in dieser Reihenfolge :

1. Nach Satzzeichen
2. Vor Großbuchstaben mit viel Weißraum wie A, J, W, T, V
3. Vor anderen Großbuchstaben
4. Vor oder nach Kleinbuchstaben mit viel Weißraum wie f, r, t, w, v
5. Vor und nach runden oder offenen Buch staben wie b, d, g, o, s, x
6. Zwischen geraden Buchstaben

In Druckschriften kann es vorkommen, dass die Wortabstände
korrigiert werden müssen, um Titelzeilen und Überschriften hervor-
zuheben. Bei größeren Schriftgeraden hingegen reichen die vom
Computer festgesetzten Wortabstände. Ab 16 pt Schriftgröße muss
man die Abstände verringern.



Außerdem braucht die Tabellenziffer 1 im Text immer eine
Sonderbehandlung (siehe Beispiel unten), da sie mit kritischen
Buchstaben, die mit den großen Weißräumen, wie das große J,
dass mit einem Punkt hinter der 1 in der Kombination ein großes
Loch bildet. Dafür gilt die gleiche Reihenfolge wie oben.






Zeichenabstand oder Laufweite

Die Zeichenabstände, auch Laufweite genannt, beeinflussen die
Lesbarkeit und den Grauwert eines Textes enorm. Jedes Zeichen
umgibt eine Vor- und Nachbreite, die sich proportional mit der
Schriftgröße ändern. Da es bei den meisten Schriften nur eine
Zeichenvorlage gibt, die für Schriftgrade von 9 bis 12pt ausgelegt
sind, muss die Laufweite in bestimmten Fällen angepasst werden.




13.1.10 18:31


 

Grund- und Auszeichnungen - warum Schriftgrößen

 

Grundzeichnung (auch Grundschrift)

Schriftschnitt eines Textes, der durchgängig und ohne Aus-
  zeichnungen für den Mengentext verwendet wird



Auszeichnung

Begriff für die Hervorhebung wichtiger Textpassagen und Wörter
  im Text
schnellere Erfassung des Textes
bessere Orientierung innerhalb des Textes
bessere Gliederung des Textes
Erleichterung des Querlesens/Überfliegens



Ästhetische Auszeichnungen (kursiver Schriftschnitt,
Kapitälchen (Versalien auf Mittelhöhe) und Versalien)


fügt sich harmonisch in das Schriftbild ein
wird erst in betreffender Zeile vom Leser bemerkt
Grauwert des Textes bleibt erhalten
Verwendung: meist problemlos einsetzbar



Optische Auszeichnungen (halbfette und fette Schriftschnitte,
Sperrung, Unterstreichung, Farbiger Text, andere Schrift)

stechen schon vor Erreichen der Textpassage ins Auge
heben sich deutlich von Grundschrift ab (grauwert)
stören den Lesefluss da sie das Auge stark abgelenken
Verwendung: sparsam und gezielt einsetzen: Flyer, Werbung



Regeln für den Umgang mit Auszeichnungen

sparsame Anwendung
je mehr Auszeichnungen desto wirkungsloser
systematisches Auszeichnen: gleiche Textelemente mit gleicher
  Auszeichnungsart
Kombinationen vermeiden
nicht zur Unterscheidung von Absätzen verwenden
Klammern und Satzzeichen mit auszeichnen
nicht viele unterschiedliche Schriftgrößen, stattdessen auszeichnen
Schrift nie automatisch schräg oder fett stellen! Immer den
  passenden Schriftschnitt benutzen



Auszeichnungsarten:

kursiv (italic, obelique)
     - hohe Ähnlichkeit mit Grundschrift
     - fällt erst auf, we
nn man es ließt, zurückhaltend
     - stört kaum den Grauwert des Textes
     - Verwendung
: Lexika, Romane Zitate



fett (semibold, bold)
     - Hervorhebung einzelner wichtiger Wörter
     - soll vor dem Le
sen der Textpassage auffallen
     - bessere Orientier
ung
     - sollte zurückhaltend eingesetzt werden, zerreißt Textblock,
     - kein flüssiges Lesen
     - unruhigeres Schriftbild
     - Verwendung: Kataloge, Überschriften, Stichworte



Kapitälchen
     - Großbuchstabenhöhe in Höhe der Mittelhöhe der
Kleinbuchstaben
     - nur echte kapitälchen verwenden (gleiche Strichstärke)
     - Tipp: verkleinerte Versalien in nächststärkeren Schnitt setzen
     - nicht für längere Auszeichnungen



Versalien
     - sollten vermieden werden
     - Wortumrisse fehlen



Sperren
     - grundsätzlich vermeiden
     - Veränderung des Grauwertes, fügt sich nicht in Grundtext ein,
       Behinderung
des Leseflusses


Unterstrichen
     - grundsätzlich vermeiden
     - wenn, dann sollte Linienstärke zur Strichstärke passen
     - Unterlängen sollten ausgespart werden



farbige Auszeichnung
     - sehr deutliche Hervorhebung
     - Farbe sollte sich deutlich von der Farbe des Grundtextes abheben
     - bei hellen Farben nächst stärkeren Schriftschnitt wählen



Initialen
     - Initiale und Text sollten visuelle Einheit bilden
     - Initial nicht zu dominant
     - Überschrift sollte nicht durch Initial verdrängt werden





Unterschiedliche Schriftarten
     - Unterscheidung, Hervorhebung einzelner Absätze
     - maximal zwei Schriften mischen (Kombination von Serifen-
       schrift (Antiqua) und serifenloser Schrift (Grotesk bevorzugt)


Schriftgrößen
     - Konsultationsgrößen (6, 7, 8 pt) - Marginalien, Fußnoten
     - Lesegrößen (9,10,11,12 pt) - Grundschrift
     - Auszeichnungsgrößen (14,18 pt) - Überschriften
     - Schaugrößen (24, 36, 48, 60, 72 pt)
     - Kinderücher haben in der Regel größere Grundschrift (11 – 14 pt)
     - Präsentationen meist 14 – 16 pt
     - nicht zu viele unterschiedliche Schriftgrößen im Text (zwei reichen
       in der
Regel aus) - Text stattdessen anders auszeichnen

13.1.10 14:36


Typografische Maßsysteme
und Papierformate


Maßsysteme


Begriffserklärung
unterschiedliche Maßsysteme dienen der Feststellung von:
Größen und Werten von Schriftgraden
Schriftlaufweiten
Zeilenabständen
Kolumnen
Linien
Flächen
Längen

Der Punkt (p) ist die Grundeinheit zur Angabe von Schriftgrößen.

gegenwärtige Verwendung in der Print-Typografie:
typografischer Punkt (Didot-, Pica-, PostScipt-Punkt)
metrisches System (m, cm, mm)
Geviert (relatives Maß )
unterschiedliche Zollsystem (bspw. Inch)
offiziell metrisches System (Angaben in mm, cm, m) in Deutschland
heute Didot-, Pica- und PostScript-Punkte in Europa gebräuchlich
  in jeder professionellen Schriftsatz-Software (z.B. Adobe InDesign) kalibrierbar

! Verwechslungsgefahr des PostScript-Punktes von Adobe (DTP-Punkt) mit
  klassischem Pica-Punkt

Pica-Punkt misst 1/72,27 Inches
PostScript-Punkt 1/72 Inches
ein Pica-Punkt ist um 0,025 mm kleiner als ein Didot-Punkt, Unterschied von
bis zu 5 Textzeilen auf einer DIN A4-Seite



Inch (Zoll)
angelsächsische Maßeinheit eines 12-teiligen Systems
Inch = 25,4 mm
Bsp.: Schreibmaschine 12-pitch-Schrift, bedeutet 12 Buchstaben auf der
  Breite von 1 Inch



Das französische Punktsystem - Das Fournier-Punktsystem
erstes typografisches Punktsystem von Sébastian Truchet (1657 – 1729)
Begründer  des Fournier-Punktsystems: Pierre Simon Fournier (1712 – 1768)
Ausgangsmaß 12 Cicero = 2 Zoll „pied de roi“ (frz. Königsfuß = 32,49 cm)
durch englische Zollteilung inspiriert, folgte Unterteilung in 2 Teile mit je
  12 Linien
1/6 einer Linie als kleinste Einheit „point typographique“ bestimmt
pied de roi, etwa 0,188 mm
Fournier-Punkt, etwa 0,345 mm
keine weitere Verwendung



Das Didot-Punktsystem
Fournier-Punktsystem weiterentwickelt Ende 18. Jh. von François Ambroise
  Didot und Sohn
Didot-Punkt, etwa 0,376 mm
als 12-Punktsystem aufgebaut
setzte sich in ganz Europa durch
nächst größere Einheit „Cicero“, entspricht 12 Didot-Punkten
4 Cicero = eine Konkordanz (= Index, Register)



Das amerikanische Punktsystem - Das Pica-Punktsystem
Gegenstück des angelsächsischen Didot-Systems
Entstehung Ende 19. Jh.
basiert auf englisch-amerikanischen Zoll (inch), entspricht 1/72 Zoll
„Pica-Punkt“ (pp), etwa 0,351 mm
1 Inch = 6 Pica = 25,4 mm
1 Point = 0,351 mm
1 Pica = 12 pt = 4,218 mm
Einheit = Point, Abkürzung „pt“ aus dem frz. „point“
zunehmende Verbreitung im DTP-Bereich, daher auch DTP-Punkt genannt



Das DTP-Punktsystem
DTP = Desktoppublishing
auch PostScript-Punkt genannt
nahezu ausschließlich im IT-Bereich genutzt
1959 als 864. Teil des anglo-sächsischen Kompromissfußes (1/72 Inch) definiert
DTP-Punkt, etwa 0,3527 mm
derzeit einzig verlässliches Maß in den meisten Anwendungsprogrammen
  (Word, Photoshop, Druckerkommunikation etc.)

Maßeinheiten der meisten DTP-Programme:
Zentimeter (cm)
Milimeter (mm)
Pica (pp)
Punkt (pt)
Zoll / Inch (in /  *)
Cicero (cc)



Das Metrische oder Dezimal - System
stammt aus Frankreich
grundlegenster Unterschied zu anderen Maßsystemen: 10-stelliges System
sehr präzise Messtechniken
Einheiten: mm, cm, m
Anwendungsbereiche: grafische Industrie, Bindereien, Papier- und
  Umschlaghersteller, Lithografie
1879 Berliner Hermann Berthold (1831 – 1904) stimmte typografisches
  Maßsystem auf metrisches System ab



DIN 16507-2
deutsche Industrienorm (DIN) 16507-2 sieht im Jahr 1999 für
  Schriftgrößenangaben und Zeilenhöhen im elektronischen Satz ein Modul
  von 0,25 mm mit einem Submodul von 0,05 mm für Zwischengrößen vor
Einheit für Modul heißt „Quart“ (q)
statt Kegelhöhe wird messbare Größe der Versalhöhe zur Angabe der
  Schriftgröße verwendet
System fand keine weite Verbreitung



Wissenswertes

für Schriftdarstellung sollte immer DTP-Punkt verwendet werden
für Formatdarstellung Milimeter oder Zentimeter
im DTP-Bereich fast ausschließliche Nutzung des Kegelmaßes (= Kegelhöhe)
  als Schriftmaß
Kegelhöhe bei unterschiedlichen Schriften identisch, Schriftbild einer
  Schrift nicht (Times kleinere Abbildungsgröße als Helvetica mit gleichem
  DTP-Punkt)

! Näheres zu Maßeinheiten auf Seite 53 ff, „Mut zur Typographie“, Edition Page (Buchliste)




Papierformate

Papierformate
besitzen einen proportionalen Aufbau, welcher durch das
Verhältnis von Basis zur Höhe bestimmt wird. Man unterscheidet zwischen
quadratischem, hochrechteckigem, querrechteckigem und schmalem
Format. Sodass ein Verhältnis der Breite zur Höhe 1:2 oder mehr beträgt.

Die Papiergröße eines Druckers folgt den jeweiligen nationalen Normen.
Im deutschen Sprachraum werden fast ausschließlich die DIN (Deutsches Institut
für Normung) Papierformate als Standardgrößen verwendet. In der DIN 476
werden die Reihen A, B und C definiert. Die A-Reihe umfasst die weithin
bekannten Papierformate für Standard-Dokumente wie Briefe oder technische
Zeichnungen. Die Reihe B sind beschnittene Formate, welche oft im Buch-
druck verwendet werden und die Reihe C stellt Formate für z.B. Briefumschläge
zur Verfügung her.

Das Verhältnis Breite / Höhe beträgt bei allen DIN - Formaten 1.41, das
entspricht der Wurzel aus 2. Wenn z.B. ein Dokument von DIN A4 auf DIN A3
vergrößert wird, werden alle Längen und Breiten mit dem Faktor 1.41 multi-
pliziert. Dabei verdoppelt sich übrigens auch die Papierfläche.


Das bedeutet für einen Buchstaben, der im DIN A4 Ausdruck 1.00 cm groß ist,
dass er im DIN A3 Ausdruck 1.41 cm groß ist.

Das Papiergewicht wird vom Hersteller in g/m² angegeben. Da das Papierformat
A0 definitionsgemäß die Fläche 1 m² hat, kann von diesem Format ausgehend
das Papiergewicht für alle anderen Formate berechnet werden. Die übliche Papier-
qualität („Kopiererpapier“ ) hat ein Gewicht von 80g/m². Somit hat auch ein
Bogen A0 ein Gewicht von 80g. Möchten Sie 100 Bögen A0 mit der Post ver-
senden,so wiegt das Paket 100*80g = 8000g = 8kg.

Die Papiergewichte der anderen Formate ergeben sich leicht aus dem
Flächenverhältnis zum Format A0. Bei der Herstellung von Papier treten er-
hebliche Toleranzen auf. So sollte beim Papiergewicht etwa eine Toleranzen
um ±5%, bei schwereren Papiersorten besser ±10%, einkalkuliert werden.




3.2.10 14:35


 [eine Seite weiter]



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung